Wirtschaftswissenschaften

 

"Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will."

Albert Einstein


Die Wirtschaftswissenschaft, oder auch Ökonomik, untersucht den rationalen Umgang mit Gütern, die nur beschränkt verfügbar sind. Sie teilt sich ein in die Betriebswirtschaftslehre, was ich studiert habe, und die Volkswirtschaftslehre. Beide Disziplinen haben gemeinsam, dass sie von der Annahme ausgehen, dass Güter grundsätzlich knapp sind und ihre bestmögliche Allokation untersucht werden muss. Die Betriebswirtschaftslehre versucht Entscheidungsprozesse in Unternehmen zu beschreiben und zu unterstützen. Die Volkswirtschaftslehre hingegen untersucht Zusammenhänge und Prozesse bei der Allokation von Ressourcen in Volkswirtschaften bzw. der Weltwirtschaft und unterteilt sich dabei wiederrum in die Mikroökonomie und die Makroökonomie.



Betriebswirtschaftslehre:

Die Weltwirtschaftskrise, deren Ursachen vielschichtig sind und sich in vielen Jahren aufgebaut haben, hat gezeigt, dass bestimmte Konstruktionen an den Finanzmärkten so nicht fortgeführt werden sollten. Die Rolle des Eigenhandels von Banken oder auch die Möglichkeit des Leerverkaufs von Wertpapieren wurden dabei kritisiert. Doch bevor die gesamtwirtschaftlichen Nutzen oder Risiken untersucht werden, möchte ich einige der wichtigen Institutionen und Konstruktionen erklären. Das soll dabei aus der rein betriebswirtschaftlichen Perspektive geschehen.

 

Was sind Hedge-Fonds? »

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Was sind Private-Equity-Unternehmen? »

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Volkswirtschaftslehre / Wirtschaftstheorie:

Schon immer stand die Volkswirtschaftstheorie im Spannungsfeld zwischen Sozial- und Naturwissenschaft, zwischen mathematisch-extakten Erklärungen volkwirtschaftlicher Phänomene und sozialwissenschaftlichen Ansätzen. Doch gerade in den letzten 30 Jahren - seit den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts - konnten sich die liberalen Schulen, vom Ordoliberalismus bis zum Monetarismus, mit ihren ökonometrischen Ansätzen und Annahmen völlig rationaler Entscheidungsfindungen und Informationsgleichheit durchsetzen.

Historisch wandte man sich korrekterweise nach dem Scheitern des Keynesianismus in der 1970er Jahren durch das Aufkommen der Deflationsfalle und der Ratlosigkeit der damaligen Ökonomen, hin zu einer stärkeren Konzentration auf Geldwertstabilität und der rationalen Erklärung volkswirtschaftlicher Prozesse. Deren Folge war allerdings, dass die Volkswirtschaftstheorie endgültig den Versuch macht, sozialwissenschaftliche Fragestellungen, wie zum Beispiel der Einfluss kultureller Aspekte, aus der modernen Volkswirtschaftstheorie zu verbannen, da sie nicht meßbar seien und dem Konzept des exakten Messens widersprächen. Auch wurden durch vereinfachte Annahmen (Konzept des rationalen Menschen) Zusammenhänge und Lösungswege errechnet, die teilweise in der Praxis nicht mehr anzuwenden sind, wodurch die ganze Wissenschaft an einem Glaubwürdigkeitsproblem leidet.

Dessen zum trotz versuchen viele Volkswirte heutzutage mit ausgefeiltesten statistischen Methoden der Ökonometrie entweder unsinnigen Fragestellungen nachzugehen (Wie kann man Glück messen?) oder alte Fragestellungen einfach durch immer präzisere ökonometrische Methoden zu wiederholen, um sie aus einem vermeintlich neuen Blickpunkt zu verteidigen. Die Weltwirtschaftskrise von 2008/09 konnte in der Form nicht vorhergesagt werden und deren Ursachen wurde einfach auf die laxe Zinspolitik der Notenbanken abgeschoben und die restlichen Akteuer an den Finanzmärkten - wie Banken und Versicherungen - von jeder Schuld freigesprochen, da sie sich im gegebenen Spielfeld schwacher Überwachungen und niedriger Zinsen ja nur an die Regeln hielten.

Auch ihre Haltung gegenüber Empfehlungen für Dritte Welt Staaten münden oft in den IWF-Empfehlungen - massive Sparpolitik - ohne jeglicher Beachtung regionaler, kultureller oder politischer Besonderheiten, da diese ja nicht messbar seien. Damit wurden Staaten in die Krise tiefer hineingeführt, anstatt sie smart herauszumanagen.

Aber der Horizont ist breiter. Die folgenden Artikel sollen die Offenheit und den kritischen Geist, den ich von der modernen Volkswirtschaftstheorie verlange, widerspiegeln. Eine Wissenschaft kann sich nur weiterentwickeln, wenn sie unbequeme Fragen zu beantworten versucht und alle Wissenschaften einspannt - nicht nur die Mathematik.

 

Der Neoliberalismus - Bedeutung »

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Was ist der Keynesianismus? »

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